Der Fastnachtdienstag ist der Tag bzw. die Nacht vor dem Tag, wo die Fastenzeit beginnt. Die Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch. Der Fastnachtdienstag bildet den Abschluss für die feiernden Narren und Jecken. In manchen Gebieten wird der Fastnachtdienstag auch als "Kehraus", "Narrenfastnacht" und "Laienfastnacht". An diesem Tag wird noch einmal kräftig und ausgelassen gefeiert. Heute wird der Fastnachtdienstag bis in die späten Stunden gefeiert. Dem war jedoch nicht immer so. Die Kirche legte damals viel Wert darauf, dass das Treiben bis Mitternacht beendet ist. Der Fastnachtdienstagsbrauch war es Symbolfiguren zu verbrennen und diese dann in einer Zeremonie zu Grabe zu tragen. Auch heute noch gibt es diese Tradition. Vorwiegend werden in einigen Ortschaften Strohpuppen, sogenannte Nubbel, als Verantwortliche für alle Laster, die während der Karnevalszeit geschehen sind, verbrannt. In den niederrheinischen Städten und auch in Düsseldorf wird der Hoppeditz zu Grabe getragen. Der sogenannte Hoppeditz sieht dem Narren Till Eulenspiegel sehr ähnlich.