Politischer Aschermittwoch

Der Aschermittwoch ist der Tag, an dem die 40-tägige Fastenzeit bis hin zum Osterfest beginnt. Die Fastenzeit umfasst 46 Kalendertag. Die sechs fastenfreie Sonntage sind abzuziehen. Die Fastenzeit soll an die Zeit gedenken, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte.

Doch wie kam der Name Aschermittwoch zustande?

Gläubige ließen sich an diesem Tage Asche auf ihr Haupt streuen. Mit diesem Brauch bzw. Ritual soll Mensch an seine Vergänglichkeit erinnert werden und zur Umkehr aufgerufen werden. Ableitend auf diesen Brauch erhielt der Tag seinen Namen: Aschermittwoch. Priester zeichneten den Gläubigen ein Aschekreuz auf die Stirn. Aber auch die Bestreuung mit Asche als ein Zeichen der Buße wurde angewandt.

Was verbirgt sich hinter politischer Aschermittwoch?

Der politische Aschermittwoch ist ein Schlagabtausch, der inszeniert wird zwischen verschiedenen Politiker angehöriger Partien. In der Regel werden prominente Parteiabgeordnete und prominente Redner eingeladen. Schlagwörter wie "unsozial und ungerecht", "Politik der 70ziger" und "Sozialschauspieler" waren bereits Themen des Schlagabtausches am Aschermittwoch. Die Beteiligten teilen dabei kräftig aus.