Die Straßen sind gefüllt mit Narren und Jecken. Es ist die fünfte Jahresjahreszeit - Fasching bzw. Karneval.
Die gefeierten Bräuche, Feste und Rituale entstammen meist einer uralten Tradition, die den meisten Beteiligten beim Faschingsfest nicht bekannt sind.
Der Ursprung des Faschings bzw. Karnevals in Europa sind vermutlich in heidnischen Bräuchen wie Fruchtbarkeitskult, Dämonenkult, Sonnenkult zu sehen. Menschen wollten bei Zeremonien durch Maskierung und Tänze sowie Umzüge den Göttern ähnlich sein. Im Mittelalter wurden die ersten Narrenfeste abgehalten. Trotz der Verbote durch die Kirche hielten sich einige Fest bis zum 18.Jahrhundert. Der erste Rosenmontag fand 1823 in Köln statt.
Das Wort Fasching tauchte bereits erstmals im 13.Jahrhundert auf und leitete sich vom Wort vaschanc und vaschang, was so viel bedeutete wie: Fastenschrank. Also dem letzten Ausschank von Alkohol vor der Fastenzeit. Besonders weitverbreitet ist das Wort Fasching in Altbayern und Österreich, aber auch im Norddeutschen Raum ist der Begriff Fasching weitverbreitet.
Das Wort Karneval wird hauptsächlich im Rheinland benutzt. Die Herkunft des Begriffes ist nicht eindeutig geklärt. Die häufigste Theorie ist die Ableitung des Wortes Karneval vom Mittellateinischen Wort carnelevale, was so viel bedeutet wie: Fleischwegphase.
Ursprünglich bezeichnete das Wort Fastnacht nur den Tag vor dem eigentlichen Fasten. Später, im 15.Jahrhundert, die gesamte Woche vor der Fastenzeit.